Ethena verlängert OFT-Brücken-Einstellung bis zur rsETH-Ursachenanalyse
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Ethena verlängert OFT-Brücken-Einstellung bis zur rsETH-Ursachenanalyse

Von germanlbn

Ethena bewahrt Reservenstärke, verlängert Brückenstopp, da rsETH-Risiken ungeklärt bleiben

Bedenken hinsichtlich Cross-Chain-Schwachstellen haben Ethena nach dem rsETH-Exploit zu Vorsichtsmaßnahmen veranlasst. Obwohl keine direkte Betroffenheit bestätigt wurde, hat das Protokoll seine LayerZero OFT-Brücke gestoppt, um potenzielle Risiken zu begrenzen. Ein aktualisierter Nachweis der Reserven wurde früher veröffentlicht und bestätigt, dass USDe nach wie vor vollständig durch Sicherheiten gedeckt ist, die das Angebot übersteigen.

Ethena signalisiert mit verlängerter Brückenaussetzung Vorsicht im gesamten DeFi-Bereich

In einem X-Post erklärte Ethena, es sei nicht vom rsETH-Exploit betroffen, der mit einer Instanz von Aave v3 auf dem Ethereum-Mainnet in Verbindung steht. Dennoch pausierte das Protokoll vorsorglich seine LayerZero OFT-Brückenaktivitäten. Die Entscheidung erfolgte vor einer bestätigten Ursachenanalyse und signalisiert einen risikobasierten Ansatz.

Die betroffene Infrastruktur betrifft Cross-Chain-Nachrichtenübermittlung durch LayerZero. Ethena hat diese Brückenoperationen vorübergehend angehalten, um potenzielle Risiken durch unbekannte Schwachstellen zu verringern. Anfänglich wurde die Pause auf etwa sechs Stunden geschätzt, dieser Zeitrahmen wurde nun jedoch verlängert.

In der Zwischenzeit betonte das Protokoll erneut, dass sein synthetischer Dollar, USDe, vollständig gedeckt sei. Interne Kennzahlen zeigen, dass Ethena überbesichert ist und eine Deckungsquote von über 101 % beibehält. Die aktualisierten Zahlen beziffern die Quote auf etwa 101,20 %, wobei die gesamte Sicherheitenbasis mit über 5,63 Mrd. USD dem Angebot von rund 5,56 Mrd. USDe gegenübersteht.

Unabhängige Prüfungen bestätigen Ethena-Reserven, während das Protokoll in Alarmbereitschaft bleibt

Um die Transparenz zu stärken, veröffentlichte Ethena früher als geplant einen aktualisierten Nachweis der Reserven. Diese Bestätigungen wurden von unabhängigen Dritten wie Chainlink, Chaos Labs, LlamaRisk und Harris & Trotter verifiziert. Die Daten bestätigen, dass die Sicherheitenbasis das Gesamtangebot übersteigt und alle Vermögenswerte innerhalb der genehmigten Parameter bleiben.

Berichtete Zahlen zeigen Sicherheiten im Wert von über 5,64 Mrd. USD sowie einen Reservefonds von über 62 Mio. USD. Ethena bestätigte zudem, dass seine Strategie delta-neutral bleibt und damit die direkte Exposure gegenüber Marktschwankungen reduziert.

Zu den genehmigten Sicherheiten zählen große Kryptowährungen wie BTC, ETH und SOL sowie Stablecoins und ertragbringende Token. Während die Operationen pausiert sind, räumte Ethena die Frustration der Nutzer ein, betonte jedoch, dass Vorsicht oberste Priorität habe.

Ohne eine klare Erklärung für den rsETH-Exploit könnte die Wiederaufnahme der Brückenfunktionalität unnötige Risiken mit sich bringen. Das Protokoll erklärte, es werde den Betrieb erst wieder aufnehmen, sobald es von der Sicherheit des Systems überzeugt ist.

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die breiteren Implikationen des rsETH-Vorfalls. Derartige Ereignisse legen oft versteckte Abhängigkeiten in DeFi-Systemen offen, insbesondere in der Cross-Chain-Infrastruktur. Selbst Protokolle ohne direkte Betroffenheit können indirekten Risiken durch gemeinsame Integrationen ausgesetzt sein.

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