Krypto verlor nach Gensler das Vertrauen: Ist Powells Abgang als Nächstes?
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Krypto verlor nach Gensler das Vertrauen: Ist Powells Abgang als Nächstes?

Von germanlbn

Bitcoin fiel von 109.000 $, nachdem Gensler gegangen war. Jetzt verlässt Powell die Fed. Könnte sich die Geschichte für die Kryptomärkte wiederholen?

Bitcoin erreichte 109.000 $, als Gary Gensler im Januar 2025 die SEC verließ. Heute wird er laut CoinGecko-Daten bei rund 76.063 $ gehandelt. Dieser starke Rückgang hat eine bekannte Debatte neu entfacht.

Der Krypto-Analyst Benjamin Cowen zieht eine direkte Linie zwischen Genslers Abgang und dem, was er das „Schwindel-Zeitalter“ der Kryptowelt nennt. Nun, da Fed-Vorsitzender Jerome Powell im Mai 2026 zurücktritt, sieht Cowen das Muster sich wiederholen.

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Bitcoin-Bärenmarkt und der Post-Gensler-Effekt

Cowen argumentiert, dass Genslers Abgang die Tür für schlechte Akteure geöffnet habe. Influencer und Politiker brachten täglich Memecoins auf den Markt.

Viele führten einen Rug-Pull bei ihren Followern durch – ohne rechtliche Konsequenzen. Kapital floss in Vermögenswerte mit geringem realem Wert. Dieser Liquiditätsabzug, so Cowen, habe Bitcoin in einen Bärenmarkt getrieben.

CoinGecko bestätigt die aktuellen Schwierigkeiten von Bitcoin. Der Vermögenswert verzeichnete einen Rückgang von 1,29 % in 24 Stunden. Auch in den letzten sieben Tagen fiel er um 2,53 %.

Die Zahlen erzählen eine Geschichte, die viele in der Branche unangenehm finden. Was viele als Sieg feierten, könnte den Markt teuer zu stehen gekommen sein.

Powells Fed-Abgang und das Risiko für die Marktglaubwürdigkeit

Jerome Powells Amtszeit als Fed-Vorsitzender endet am 15. Mai 2026. Kevin Warsh wurde als sein Nachfolger nominiert. Ein Senatsausschuss hat Warshs Nominierung bereits gebilligt.

Powell hingegen bestätigte, dass er plane, im Gouverneursrat der Fed zu bleiben. Seine Amtszeit im Gremium läuft bis Januar 2028.

Powell verwies auf eine laufende Bundesuntersuchung zu Renovierungen des Fed-Hauptquartiers als Grund für sein Bleiben. Präsident Trump wehrt sich vehement.

Trump hat gedroht, jeden Fed-Mitarbeiter zu entlassen, der nach dem Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender im Amt bleibt. Diese politische Spannung sorgt für zusätzliche Unsicherheit auf den ohnehin angespannten Märkten.

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Fed-Zinsentscheidung verstärkt das unsichere Klima

Das Federal Open Market Committee stimmte mit 8:4 für die Beibehaltung der Zinssätze. Der Leitzins bleibt zwischen 3,5 % und 3,75 %.

Die Märkte hatten vollständig mit einer Zinssenkung gerechnet, aber die interne Spaltung überraschte viele Beobachter. Powell wies darauf hin, dass die kurzfristigen Inflationserwartungen gestiegen sind. Die Fed prognostiziert für März 2026 eine PCE-Inflation von 3,5 % in den USA.

Powell verwies auch auf höhere Energiepreise als einen Aufwärtsdruck auf die Inflation. Er nannte die Lage im Nahen Osten als Quelle anhaltender Unsicherheit.

Der Kobeissi Letter fasste Powells Haltung einfach zusammen: Die derzeitige Fed-Politik bleibe „angemessen“. Vorerst behält die Fed ihre Position. Doch der Führungswechsel wirft seinen Schatten auf jede künftige Entscheidung.

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