Der Senat verbietet dem Kongress einstimmig den Handel mit Prognosemärkten
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Der Senat verbietet dem Kongress einstimmig den Handel mit Prognosemärkten

Von germanlbn
  • Der Senat verbot Senatoren und Mitarbeitern einstimmig mit sofortiger Wirkung den Handel auf Prognosemärkten.
  • Befeuert wurde der Schritt durch Bedenken hinsichtlich Insiderhandels-ähnlicher Vorteile sensibler Informationen.
  • Prognosemärkte wie Kalshi und Polymarket standen im Mittelpunkt der Debatte, weil sie den Nutzern ermöglichen, auf zukünftige Ereignisse zu wetten.

Der Senat beschloss am Donnerstag einstimmig, Senatoren und ihren Mitarbeitern den Handel auf Prognosemärkten zu verbieten, eine Praxis, die in den letzten Monaten auf dem Capitol Hill zunehmend in die Kritik geraten ist.

Senator Bernie Moreno (R-Ohio) leitete die Resolution, die Senatoren und Mitarbeitern die Nutzung von Prognosemärkten verbietet. Es tritt sofort in Kraft. 

Der Vorstoß des Senats gegen Prognosemärkte

Mit dem Verbot wird darauf reagiert, dass Händler von geheimen Militäraktionen profitieren. 

Es gab Bedenken, dass die Mitarbeiter Insiderinformationen nutzten. Infolgedessen war der Senat der Ansicht, dass mehr Kontrolle erforderlich sei.

Überparteiliche Empörung kam über den Handel mit Vermögen auf der Grundlage privater Informationen. Die Senatoren bezeichneten die Transaktionen als einem Insiderhandel ähnlich. Die neuen Vorschriften, die neue Anforderungen festlegen, gelten nun für Kongressmitglieder und deren Mitarbeiter. 

Das Gesetz sieht ein ausdrückliches Verbot von Handelsaktivitäten auf dem Polymarket vorKalshi-Plattformen. Diese Plattformen ermöglichen den Handel mit Angeboten, um auf politische und staatliche Ergebnisse zu wetten. Aber jetzt steht der Prognosemarktbranche eine schwierigere Zeit bevor.

KalshiangekündigtAm 22. April gab es bekannt, dass es einen Kandidaten für den US-Senat und zwei Kandidaten für das Repräsentantenhaus suspendiert und bestraft hat. Sie wurden suspendiert, weil sie während ihrer Kampagnen politischen Insiderhandel betrieben hatten. 

Globale Auswirkungen auf Krypto- und Prognosemarktplattformen

Polymarket lobte die Entwicklung schnell und schrieb weitersoziale Mediendass sie voll und ganz unterstützend sind. Die Kryptowährungs-Community verfolgt diesen Schritt mit Spannung. Experten befürchten, dass diese Entscheidung zu einem Rückgang des Volumens auf beliebten Wettplattformen führen wird.

Der Schritt folgt einem aktuellen Trend zu harten Razzien im Kongress. Andere Gesetzentwürfe zielen darauf ab, einzelne Verträge und Beamte in Bundesbehörden ins Visier zu nehmen. Offensichtlich steht die Prognosemarktbranche im neuen Fokus des Bundes.

Viele Beobachter waren sich einig, dass es eine Regelung geben würde, aber nur wenige glaubten, dass es Einstimmigkeit geben würde. Es zeigt einen seltenen Anlass, bei dem der Senat einig war. Tatsächlich ist das Zeitalter vorbei, in dem Gesetzgeber bei ihren eigenen Vorschlägen aufs Ganze gehen.

Schutz der nationalen Sicherheit und der finanziellen Integrität

Ein Großteil der Debatte hinter verschlossenen Türen drehte sich um die nationale Sicherheit. Kongressabgeordnete waren besorgt, dass Kriegs- oder Friedenswetten perverse Anreize bieten. Das Prognosemarktverbot gilt also für alle Ereignisse im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit.

Das Gesetz spiegelt das wachsende Unbehagen darüber wider, mit der Politik Geld zu verdienen. Einige haben die Gesetzgeber aufgefordert, niemals auf ihre eigene Stimme zu setzen. Letztlich zielt die Gesetzgebung darauf ab, das Vertrauen in den Kongress zu stärken.

Die Kryptowährungsbranche wird aufgrund der neuen Compliance-Anforderungen mit Veränderungen konfrontiert sein. Manche Menschen halten es für übertrieben, während andere darin einen Leitfaden für ethisches Verhalten sehen. Das Verbot von Prognosemärkten verändert die Regulierung digitaler Vermögenswerte grundlegend.

Zukunftsaussichten für die Regulierung digitaler Vermögenswerte

Die Transparenz der Blockchain ermöglicht es der Regierung, diese Transaktionen zu überwachen. Das bedeutet, dass das neu verhängte Verbot zügig durchgesetzt wird. Der Senat hat der Regierung die Aufsicht über alle relevanten digitalen Geldbörsen übertragen.

Anleger können damit rechnen, dass jede Website, auf der politische Verträge gehostet werden, genauer unter die Lupe genommen wird. Das Repräsentantenhaus könnte mit ähnlichen Verboten nachziehen. Auf diese Entwicklungen müssen sich Händler nun einstellen. 

Krypto- und Bundesgesetze sind weiterhin ein bewegliches Ziel. Wir werden beobachten, wie dieseVorschriftenAuswirkungen auf das Ökosystem haben.

Quelle: Live Bitcoin News

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