- Der Paradigmenforscher Dan Robinson schlug PACTs vor, die es Bitcoin-Inhabern ermöglichen, den Schlüsselbesitz stillschweigend und ohne On-Chain-Kosten mit einem Zeitstempel zu versehen.
- Die 1,1 Millionen BTC von Satoshi Nakamoto im Wert von über 75 Milliarden US-Dollar befinden sich in Geldbörsen, die die bestehenden Quantenrettungspläne nicht abdecken können.
- Ein STARK-Nachweis, der an einen Zeitstempel vor der Sperrung gebunden ist, würde es den Inhabern ermöglichen, verfallene Gelder zurückzufordern, ohne Details zum privaten Schlüssel preiszugeben.
Ein Paradigm-Forscher hat einen quantenresistenten Backup-Plan für Bitcoin vorgeschlagen, der es Inhabern ermöglicht, ihre Gelder still und ohne Maßnahmen in der Kette zu schützen.
Dan RobinsonveröffentlichtDas Konzept wird am 1. Mai 2026 mit der Einführung von Provable Address-Control Timestamps (PACTs) umgesetzt.
Das Protokoll zielt auf Adressen mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln ab, die weiterhin anfällig für Diebstahl durch kryptografisch relevante Quantencomputer sind. Robinson argumentiert, dass Inhaber bereits heute handeln können, bevor ein Protokoll-Upgrade erforderlich ist.
Robinsons Argument für eine stille Selbstschutzmaßnahme
Robinson baute seinen Vorschlag auf einer einfachen Sorge auf: Bitcoin-Inhaber mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln haben heute keine stille Möglichkeit, sich zu schützen.
Ein Quantencomputer, der stark genug ist, um private Schlüssel abzuleiten, könnte Bitcoin im Wert von Hunderten Milliarden Dollar stehlen.
Adressen verknüpft mitSatoshi NakamotoAllein halten etwa 1,1 Millionen BTC, was zu aktuellen Preisen einen Wert von über 75 Milliarden US-Dollar hat. Diese Wallets sind älter als BIP-32 und fallen daher nicht in den Geltungsbereich bestehender Rettungsvorschläge.
Das PACT-Protokoll behebt dieses Problem, indem es Inhabern ermöglicht, mithilfe von OpenTimestamps einen kryptografischen Nachweis des Schlüsselbesitzes mit einem Zeitstempel zu versehen.
Der Dienst ist kostenlos, Open Source und bündelt viele Verpflichtungen in einer einzigen Bitcoin-Transaktion.
Vom Inhaber ist keine Transaktion erforderlich und es wird nichts über seine Adresse oder Identität preisgegeben. Durch die Verpflichtung wird nur ein undurchsichtiger Hash verfügbar gemacht, sodass der Prozess völlig geräuschlos abläuft.
Um ein PACT zu erstellen, generiert ein Inhaber ein 256-Bit-Geheimsalz und erstellt eine vollständige BIP-322-Nachricht zum Nachweis der Kontrolle über seine anfällige Adresse.
Dieser Beweis und das Salt werden dann in einer Verpflichtung gehasht, die über OpenTimestamps mit einem Zeitstempel in der Bitcoin-Blockchain versehen wird.
Der Inhaber speichert die Salt-, Proof- und Zeitstempeldatei sicher als Wiederherstellungsartefakt. Zu keinem Zeitpunkt werden diese Informationen öffentlich geteilt oder an das Netzwerk gesendet.
Robinson wies auch darauf hin, dass die Einigung auf ein standardisiertes Format für PACTs der dringendste Schritt sei. Sobald ein Standard existiert, können Inhaber sofort mit der Zeitstempelung beginnen, ohne auf einen Bitcoin-Fork warten zu müssen.
Dies gibt der Community mehr Zeit, bevor ein Quantennotstand zu überstürzten Entscheidungen führt. Der Vorschlag verlangt nicht, dass sich Bitcoin heute zu einer bestimmten Vorgehensweise verpflichtet.
Wie der Rettungspfad unter einer zukünftigen Abzweigung funktionieren würde
Sollte Bitcoin jemals einen Ausstieg aus quantenanfälligen Adressen einführen, skizziert Robinsons Vorschlag einen entsprechenden Rettungsmechanismus.
Ein Inhaber würde einen Post-Quanten-STARK-Nachweis einreichen, der zeigt, dass er seinen privaten Schlüssel kannte, bevor kryptografisch relevante Quantencomputer ihn hätten ableiten können.
Der Beweis wäre an eine bestimmte Rettungstransaktion gebunden und verhindert so ein Kopieren oder Umleiten. Der Salz- und BIP-322-Nachweis würde während des gesamten Prozesses verborgen bleiben.
Der Rettungspfad erfordert, dass die PACT-Verpflichtung vor einem definierten Stichtag erfolgt. Dieser Grenzwert würde festgelegt werden, bevor man davon ausgeht, dass CRQCs in der Lage sind, die bestehende Schlüsselkryptographie zu knacken.
Ein Angreifer, der später über Quantenmethoden an einen privaten Schlüssel gelangt, könnte keinen Zeitstempel fälschen, der vor dieser Sperre liegt. Diese Struktur trennt legitimes Eigentum auf überprüfbare Weise vom quantenbasierten Zugriff.
Robinson räumte ein, dass es keine Garantie dafür gibt, dass Bitcoin dieses Rettungsprotokoll jemals übernehmen wird.
Multisig-Wallets,Komplexe Skripte und Hardware-Wallet-Unterstützung würden jeweils eine weitere Standardisierung erfordern, bevor PACTs universell gelten. Inhaber sollten PACTs daher als Vorsichtsmaßnahme und nicht als garantierten Schutz betrachten.
Aufgrund der geringen Kosten für die Verpflichtung ist ein frühzeitiges Handeln jedoch eine vernünftige Wahl für Langzeitinhaber.
Die breitere Debatte über die Quantenvorbereitung bei Bitcoin bleibt ungeklärt. Robinsons Vorschlag klärt nicht, ob ein Sonnenuntergang notwendig oder wünschenswert ist.
Stattdessen steht der Community ein zusätzliches Tool zur Verfügung, mit dem sie arbeiten kann, falls diese Entscheidung irgendwann einmal getroffen wird. Für ruhende Inhaber, denen in beiden Fällen Datenschutzrisiken ausgesetzt sind, kann diese zusätzliche Option von erheblicher Bedeutung sein.
Quelle: Live Bitcoin News





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