CLARITY Act gewinnt an Dynamik nach einem Stablecoin-Kompromiss, während sich die Gesetzgeber auf die Senatsausschussberatung vor dem Memorial Day vorbereiten.
Der CLARITY Act hat neue Dynamik gewonnen, nachdem sich die Gesetzgeber auf einen Kompromiss bei den Stablecoin-Regeln geeinigt haben.
Die Einigung behandelte eines der Hauptprobleme, die den Fortschritt verlangsamt hatten. Sie ebnet nun einen klareren Weg für den Kongress, die Gespräche über eine umfassendere Krypto-Regulierung fortzusetzen.
Stablecoin-Kompromiss räumt ein wichtiges Hindernis aus dem Weg
Die neue Vereinbarung würde passive, zinsähnliche Zahlungen für das bloße Halten von Stablecoins blockieren.
Die Gesetzgeber wollten vermeiden, dass Stablecoins wie Bankeinlagen behandelt werden. Dieser Punkt war während der früheren Gespräche ein wichtiges Anliegen.
Das Rahmenwerk würde jedoch weiterhin Belohnungen erlauben, die an tatsächliche Marktaktivitäten gekoppelt sind. Dazu können Handel, Zahlungen, Liquiditätsbereitstellung und die Nutzung von DeFi gehören.
Infolgedessen trennt der Gesetzesentwurf passive Renditen von aktiven Nutzerbelohnungen.
Diese Trennung ist sowohl für Regulierungsbehörden als auch für Krypto-Unternehmen wichtig. Sie könnte dazu beitragen, Bedenken zu verringern, dass Stablecoins mit Bankprodukten konkurrieren.
Gleichzeitig bleibt Raum für aktivitätsbasierte Anreize in Kryptomärkten.
Coinbase hat seine Unterstützung für das aktualisierte Rahmenwerk bekundet. Einige Krypto-Gruppen bleiben jedoch vorsichtig hinsichtlich möglicher Einschränkungen neuer Produkte.
Es wird auch erwartet, dass traditionelle Finanzunternehmen weiterhin auf strenge Risikoregeln drängen.
Gesetz sucht klare Regeln für Kryptomärkte
Der CLARITY Act zielt darauf ab, zu definieren, wie digitale Vermögenswerte nach US-Recht behandelt werden sollen.
Einige Vermögenswerte könnten unter Wertpapierregeln fallen, während andere als Rohstoffe behandelt werden könnten. Dies ist ein seit langem bestehendes Problem für Krypto-Unternehmen.
Der Gesetzesentwurf würde auch die Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC aufteilen. Die SEC würde Vermögenswerte behandeln, die den Wertpapierstandards entsprechen.
Die CFTC würde viele Spot-Kryptomärkte und rohstoffähnliche Token überwachen.
US crypto regulation is entering a decisive phase 🚨
The CLARITY Act has gained momentum after a bipartisan compromise on stablecoin rules, resolving one of the key issues that had delayed progress.
• Passive, interest-like returns on simply holding stablecoins would not be… pic.twitter.com/iaCK66ZlKm
— Karan Singh Arora (@thisisksa) May 4, 2026
Darüber hinaus würde der Gesetzesentwurf DeFi-Protokolle und Staking-Aktivitäten behandeln. Diese Bereiche waren in den Vereinigten Staaten mit rechtlicher Unsicherheit konfrontiert.
Klarere Regeln könnten Plattformen dabei helfen zu verstehen, was erlaubt ist. Marktteilnehmer haben oft gesagt, dass unklare Regeln Investitionen und Produktwachstum verlangsamen.
Ein einheitliches Rahmenwerk könnte Börsen, Fonds und Entwicklern helfen, mit mehr Vertrauen zu planen. Es könnte auch eine bessere Einhaltung der Vorschriften in der gesamten Branche unterstützen.
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Senatsausschussberatung wird zum nächsten wichtigen Test
Der nächste wichtige Schritt wird während der Senatsausschussprüfung Mitte Mai erwartet.
Die Gesetzgeber beobachten die Ausschussberatung vor dem Memorial Day. Dieses Treffen könnte zeigen, ob der Kompromiss genügend Unterstützung hat.
Eine Abstimmung im Plenum könnte je nach Fortschritt im Senat im Frühsommer folgen. Die Gesetzgeber streben eine Verabschiedung bis Sommer 2026 an. Dennoch ist der CLARITY Act noch nicht in Kraft getreten.
Von Marktanalysten zitierte Daten von Prognosemärkten zeigen ein wachsendes Vertrauen in den Gesetzesentwurf.
Die Polymarket-Wahrscheinlichkeiten sind für eine Verabschiedung auf über 60 % gestiegen. Dennoch hängt das Ergebnis weiterhin vom endgültigen Text und der Unterstützung im Senat ab.
The CLARITY Act now has more than a 60% chance of passing on Polymarket.
If it gets signed, it will become the second big crypto law in the US, after the GENIUS Act – the one that pushed the total crypto market above $4 trillion last year.
What could change very quickly:
— Master of Crypto (@MasterCryptoHq) May 4, 2026
Wenn das Gesetz unterzeichnet wird, würde es dem GENIUS Act folgen. Dieses Gesetz war das erste große US-Kryptogesetz.
Marktteilnehmer führten es letztes Jahr auf ein stärkeres Vertrauen in den Sektor zurück. Der CLARITY Act könnte Börsen, ETFs, Stablecoins und DeFi-Plattformen betreffen.
Institutionen könnten klarere Regeln für Risikoprüfungen und Kapitalpläne haben. US-Börsen könnten sich auch sicherer fühlen, mehr Token zu listen.
DeFi-Plattformen könnten auch ihre Zugriffsbeschränkungen für US-Nutzer überprüfen.
Die Stablecoin-Nutzung könnte sich in den Bereichen Zahlungen, Handel und Abwicklung ausweiten. Vorerst bleibt die Senatsausschussberatung das wichtigste Ereignis, das es zu beobachten gilt.





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