CFTC erlässt Erleichterung, die es Börsen erlaubt, echte Krypto-Perpetuals zu starten.
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CFTC erlässt Erleichterung, die es Börsen erlaubt, echte Krypto-Perpetuals zu starten.

Von germanlbn

Die CFTC erteilte eine No-Action-Erleichterung, die es Börsen erlaubt, perpetual-artige Krypto-Futures bis zum 30. Juni in echte Perpetual-Kontrakte umzuwandeln.

Die Abteilung für Marktaufsicht der CFTC hat den Designated Contract Markets (DCMs) eine No-Action-Erleichterung gewährt. Die Erleichterung erlaubt es DCMs, perpetual-artige Digital-Commodity-Futures in echte Perpetual-Futures-Kontrakte umzuwandeln.

Dies folgt auf jüngste Maßnahmen der Kommission, die die regulatorische Behandlung solcher Kontrakte klären. Diese Maßnahmen betrafen Bitcoin und andere digitale Commodities mit aktivem und kontinuierlichem Spotmarkt-Handel. Die No-Action-Positionen verfallen am 30. Juni 2026.

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Was der CFTC-No-Action-Letter abdeckt

Gemäß dem Letter können DCMs Verfallsdaten aus bestehenden perpetual-artigen Futures-Kontrakten entfernen. Diese einzige Änderung wandelt sie in echte Digital-Commodity-Perpetual-Futures um.

Die Umwandlung tritt in Kraft, sobald die Börsen eine Reihe von in dem Letter dargelegten Kundenschutz- und Verfahrensbedingungen erfüllen.

Zu diesen Bedingungen gehört die Einholung von Rückmeldungen von Marktteilnehmern mit offenen Positionen. DCMs müssen zudem eine Vorankündigung geben und Händlern erlauben, Positionen vor der Umwandlung zu schließen.

Risikohinweise müssen angeboten werden, und es dürfen keine anderen wesentlichen Vertragsbedingungen zusammen mit der Änderung geändert werden.

Die Börsen müssen die Änderungen gemäß den CFTC-Verordnungen 40.5 oder 40.6 einreichen. Sie müssen zudem die Einhaltung aller im Letter genannten Bedingungen bescheinigen.

Regulatorischer Hintergrund zu Krypto-Perpetual-Futures

Der Letter baut auf einer breiteren regulatorischen Initiative der CFTC auf.

Frühere Kommissionsmaßnahmen klärten, wie echte Perpetual-Futures-Kontrakte, die auf Bitcoin verweisen, nach den bestehenden Regeln zu behandeln sind. Diese Leitlinie öffnete den Börsen die Tür, um dauerhafte, verfallsfreie Strukturen für Krypto-Derivate zu verfolgen.

Perpetual-Futures-Kontrakte werden häufig in Kryptomärkten eingesetzt.

Im Gegensatz zu traditionellen Futures haben sie kein Abwicklungsdatum. Die Klarstellung der CFTC ist ein bedeutender Schritt, um diese Produktstruktur in den regulierten US-Derivatemarkt zu bringen. DCMs haben nun einen formalen Weg, um konforme Versionen dieser Instrumente anzubieten.

Das Verfallsdatum der No-Action-Positionen am 30. Juni bedeutet, dass die Börsen schnell handeln müssen. Jeder DCM, der Kontrakte umwandeln möchte, muss alle Verfahrensanforderungen vor Ablauf dieser Frist erfüllen.

CFTC verklagt New Mexico im Kalshi-Streit

Unabhängig davon ist die CFTC auch vor einem Bundesgericht gegen New Mexico vorgegangen.

Die Kommission reichte eine Klage ein, die sich gegen die Nutzung von Glücksspielgesetzen durch den Bundesstaat gegen CFTC-registrierte Prognosemärkte richtet. Im Mittelpunkt des Streits steht KalshiEX LLC, eine bundesrechtlich regulierte Börse.

New Mexico hatte Kalshi Tage vor der Bundesklage vor einem staatlichen Gericht verklagt.

Der Bundesstaat beschuldigte die Börse, unerlaubte Online-Sportwetten zu betreiben, und beantragte eine einstweilige Verfügung. Die CFTC reagierte mit der Einreichung einer Feststellungsklage vor dem Bundesgericht.

Die Kommission bittet das Gericht, ihre ausschließliche Zuständigkeit für Event-Kontrakte zu bestätigen. Sie beantragt zudem eine dauerhafte einstweilige Verfügung, die New Mexico daran hindert, nach ihrer Auffassung verdrängte Landesgesetze gegen CFTC-Registranten durchzusetzen.

New Mexico ist einer von neun Bundesstaaten, die nun im Konflikt mit der bundesstaatlichen Prognosemarktaufsicht stehen, wie früher berichtet von LiveBitcoinNews.

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