- Die indische FIU verlangt von großen Börsen OTC-Krypto-Handelsaufzeichnungen über 10.000 US-Dollar.
- Börsen müssen die wirtschaftlichen Eigentümer hinter privaten Kryptotransaktionen identifizieren.
- Neue Regeln erfordern ab Januar 2026 die Aufbewahrung von OTC-Handelsunterlagen.
Indiens Financial Intelligence Unit (FIU) hat große Kryptowährungsbörsen angewiesen, Aufzeichnungen über außerbörsliche Transaktionen über 10.000 US-Dollar einzureichen. Der Antrag spiegelt die zunehmende behördliche Kontrolle großer privater Kryptowährungsgeschäfte wider. Die Behörden streben nach mehr Transparenz hinsichtlich der Transaktionsteilnehmer und der wirtschaftlichen Eigentümerstrukturen.
FIU zielt auf große OTC-Transaktionen ab
Indiens FIU hat von drei großen Börsen Informationen zu außerbörslichen Kryptowährungsgeschäften im Wert von über 10.000 US-Dollar angefordert. Die Richtlinie konzentriert sich auf Transaktionen, die außerhalb der Auftragsbücher öffentlicher Börsen durch private Vereinbarungen abgeschlossen werden.
Regulierungsbehörden wollenAustauschum die letztendlich an diesen Transaktionen beteiligten wirtschaftlichen Eigentümer zu identifizieren. Die Anfrage betrifft private Unternehmen, Vermittler, Trusts und andere Unternehmen, die an großen Krypto-Deals beteiligt sind.
Die Behörden haben Börsen angewiesen, relevante Aufzeichnungen ab Januar 2026 aufzuspüren und aufzubewahren. Die Maßnahme zielt darauf ab, Transparenzbedenken im Zusammenhang mit großen Transaktionen, die über OTC-Kanäle abgewickelt werden, auszuräumen.
Die indische FIU fordert von großen Börsen Krypto-OTC-Handelsrekorde über 10.000 US-Dollar
Indiens Financial Intelligence Unit, die Aufsichtsbehörde des Landes zur Bekämpfung der Geldwäsche, hat drei große Krypto-Börsen aufgefordert, Informationen zu OTC-Transaktionen über 10.000 USD einzureichen, mit Schwerpunkt auf…pic.twitter.com/GCU8aWjJDz
— Wu Blockchain (@WuBlockchain)23. Juni 2026
Der OTC-Handel erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei institutionellen Anlegern und vermögenden Kunden, die eine geringere Marktwirkung anstreben. Diese Transaktionen ermöglichen es den Teilnehmern, große Aufträge auszuführen, ohne die öffentlichen Marktpreise wesentlich zu beeinflussen.
Allerdings gehen die Aufsichtsbehörden davon aus, dass private Handelsvereinbarungen zusätzliche Compliance-Herausforderungen mit sich bringen könnten. Eigentumsstrukturen können schwierig zu überprüfen sein, wenn mehrere Unternehmen an einer Transaktion beteiligt sind.
Berichten zufolge befürchten Beamte, dass komplexe Unternehmensvereinbarungen die wahre Herkunft der Gelder verschleiern könnten. Infolgedessen können für Börsen strengere Pflichten bei der Prüfung großer OTC-Transaktionen gelten.
Die Compliance-Anforderungen nehmen weiter zu
Die jüngste Anfrage ist Teil der umfassenderen Bemühungen Indiens, die Aufsicht zur Bekämpfung der Geldwäsche auf den Märkten für digitale Vermögenswerte zu stärken. Die Regulierungsbehörden haben in den letzten Jahren die Compliance-Anforderungen an Kryptowährungsdienstleister stetig erhöht.
Frühere regulatorische Leitlinien führten zu strengeren Kundenverifizierungsanforderungen für im Land tätige Kryptoplattformen. Die Börsen wurden angewiesen, strengere Verfahren zur Identitätsprüfung einzuführen und häufigere Kundenbewertungen durchzuführen.
Der neue Fokus auf OTC-Transaktionen erweitert die regulatorische Aufmerksamkeit über die traditionelle Börsenhandelsaktivität hinaus. Die Behörden prüfen derzeit private Handelskanäle, die umfangreiche Kryptowährungstransfers ermöglichen.
Folglich müssen Börsen möglicherweise die Dokumentationsanforderungen für institutionelle und Firmenkunden erhöhen. Zusätzliche Informationen zu wirtschaftlichem Eigentum, Transaktionszwecken und Finanzierungsquellen können erforderlich sein.
Bei Marktteilnehmern, die an großen OTC-Transaktionen beteiligt sind, kann es auch zu längeren Onboarding- und Verifizierungsprozessen kommen. Eine stärkere Kontrolle könnte die administrativen Anforderungen erhöhen, bevor Transaktionen genehmigt werden.
Mittlerweile ist dieFIUDie neueste Richtlinie unterstreicht die zunehmenden Bemühungen, die Kryptoaufsicht mit umfassenderen Standards zur Einhaltung der Finanzvorschriften in Einklang zu bringen. Die Aufsichtsbehörden legen weiterhin Wert auf Transparenz, da die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte auf den heimischen Märkten zunimmt.
Die Entwicklung signalisiert, dass die Behörden privaten Kryptotransaktionen mehr Aufmerksamkeit schenken. Börsen und OTC-Desks werden wahrscheinlich mit zunehmender Berichtspflicht konfrontiert sein, da sich die regulatorischen Erwartungen weiter weiterentwickeln.
Quelle: Live Bitcoin News




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