Senat lehnt eine Trump-Begnadigung für SBF ab, da sein FTX-Betrugsfall und sein Gnadengesuch die Krypto-Politik im Fokus halten.
Sam Bankman-Fried steht wieder im Rampenlicht, nachdem er eine Trump-Begnadigung beantragt hat. Der Senat handelte schnell und stimmte gegen jede Begnadigung des ehemaligen FTX-Chefs.
Laut Bitcoin News unterstützte die Kammer eine von Cynthia Lummis und Ruben Gallego geführte Resolution.
Reuters berichtete, dass Bankman-Frieds Begnadigungsantrag nun beim Justizministerium liegt.
Senatsresolution zur SBF-Begnadigung
Der Senat verabschiedete am 15. Juli S. Res. 772 mit einstimmiger Zustimmung. Die Maßnahme besagt, dass Bankman-Fried keine Begnadigung oder Strafumwandlung erhalten sollte.
Es ändert nichts am Gesetz, stellt aber jeden Senator auf das Protokoll. Bitcoin News auf X sagte, die Abstimmung habe eine seltene Einigkeit in einem Krypto-Fall im Zusammenhang mit Betrug gezeigt.
— Bitcoin News (@BitcoinNewsCom) July 19, 2026
Der Beitrag stellte den Schritt auch als politische Warnung dar, nicht als rechtliche Hürde. Diese Unterscheidung ist wichtig in einem Fall, der auf Gnade und nicht auf Strafzumessung ausgelegt ist.
Lummis und Gallego leiteten den Vorstoß für die Resolution. Beide Senatoren haben sichtbare Rollen in der Digital-Asset-Politik gespielt. Ihre Unterstützung verlieh der Abstimmung mehr Gewicht in Krypto-Kreisen und auf dem Capitol Hill.
Trump hat die endgültige Begnadigungsmacht
Die Resolution schränkt das Weiße Haus nicht ein. Gemäß der Verfassung hat der Präsident immer noch die föderale Begnadigungsmacht. Das bedeutet, dass Trump auch nach der Senatsabstimmung noch handeln kann.
Reuters berichtete, dass Bankman-Fried nach Verbüßung seiner Strafe eine Begnadigung beantragt hat. Er hat keine Strafumwandlung beantragt. Der Antrag kommt, während er seinen Rechtsstreit im FTX Fall fortsetzt.
Trump sagte der New York Times Anfang dieses Jahres, dass er nicht plane, Bankman-Fried zu begnadigen.
Reuters stellte auch fest, dass Trump während seiner zweiten Amtszeit bereits anderen Krypto-Persönlichkeiten Begnadigungen gewährt hat. Das hat den SBF-Antrag unter starke Beobachtung gestellt.
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FTX-Betrugsfall prägt weiterhin die Krypto-Debatte
Bankman-Fried bleibt einer der meistbeachteten Betrugsverurteilten der Kryptowelt. Eine New Yorker Jury befand ihn 2023 in sieben Anklagepunkten im Zusammenhang mit FTX und Alameda Research für schuldig.
Richter Lewis Kaplan verurteilte ihn später zu 25 Jahren Gefängnis. Reuters berichtete, dass der Fall Kundengelder, Verluste von Kreditgebern und Schäden von Anlegern betraf.
Die Staatsanwaltschaft sagte, der Zusammenbruch habe Milliarden von FTX-Nutzern vernichtet. Dieses Ausmaß machte den Prozess zu einem der am genauesten verfolgten Fälle in der Krypto-Geschichte.
Die Senatsabstimmung fügt der Geschichte nun eine weitere Ebene hinzu. Sie beendet das Begnadigungsgesuch nicht. Sie zeigt aber, wo die Gesetzgeber stehen, während Trump die endgültige Entscheidung behält.



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