Südkoreas FSS untersucht Upbit wegen seines 36-Millionen-Dollar-Solana-Hacks und prüft dabei den Zeitpunkt der Offenlegung und die Krypto-Sicherheitskontrollen.
Upbitsteht wieder im Rampenlicht der Regulierungsbehörden, nachdem der südkoreanische Finanzaufsichtsdienst ein Sanktionsverfahren gegen den Börsenbetreiber Dunamu eingeleitet hat.
Der Fall geht auf einen Solana-Hot-Wallet-Verstoß zurück, den Upbit im vergangenen November offengelegt hat. Ein Beitrag von That Martini Guy auf
Der Schritt gibt dem Unternehmen ein formelles Zeitfenster, um zu reagieren, bevor Strafen verhängt werden.
FSS eröffnet Sanktionsprüfung
Das FSS sagte, es habe nach Abschluss einer monatelangen Überprüfung des Verstoßes einen Inspektionsbericht an Dunamu geschickt. SBS berichtete, dass die Regulierungsbehörde ihre Inspektion etwa sieben Monate zuvor erstmals eröffnet habe.
Die Überprüfung konzentriert sich darauf, ob Upbit seinen Pflichten nachgekommen istSüdkoreas Virtual Asset User Protection Act.
Nach einem Krypto-Exploit in Höhe von 36 Millionen US-Dollar stehen Upbit vor behördlichen Maßnahmen.
Berichten zufolge hat der südkoreanische Finanzaufsichtsdienst Dunamu, dem Unternehmen hinter Upbit, ein Inspektionsschreiben geschickt, in dem seine Ergebnisse dargelegt werden.
Damit beginnt der formelle Überprüfungsprozess, und Dunamu ist nun in der Lage…pic.twitter.com/ukZ1zBJE1Q
– Dieser Martini-Typ ₿ (@MartiniGuyYT)19. Juli 2026
Das Gesetz deckt den Nutzerschutz und unlauteren Handel ab, sieht jedoch keine direkten Strafen für Hacks oder IT-Ausfälle vor.
Diese rechtliche Lücke ist jetzt wichtig. Das FSS muss sein Sanktionsverfahren durchlaufen, bevor es sich auf eine endgültige Strafe einigen kann, und die Entscheidung durchläuft noch mehrere Überprüfungsphasen.
Das Timing lenkt auch die Aufmerksamkeit auf die internen Kontrollen von Upbit. Die Aufsichtsbehörden prüfen, wie die Börse mit dem Verstoß umgegangen ist und wie schnell sie dies der Öffentlichkeit und den Behörden mitgeteilt hat.
Zeitleiste und Verluste von Upbit Hack
Upbit sagte, der Verstoß habe am 27. November 2025 sein Solana-Hot-Wallet getroffen. SBS berichtete, dass die Abhebungen etwa 54 Minuten dauerten, von 4:42 Uhr bis 5:36 Uhr KST.
Der Gesamtverlust belief sich auf 44,5 Milliarden Won oder etwa 36 Millionen US-Dollar, basierend auf der Offenlegung und späteren Berichterstattung von Upbit.
Die gestohlenen Vermögenswerte waren nicht auf einen Token beschränkt. Berichten zufolge umfasste die Beute SOL und eine Mischung aus Solana-Ökosystem-Token.
Auch Upbit wurde wegen der Offenlegung des Vorfalls kritisiert. Lokalen Berichten zufolge gab die Börse den Hack erst bekannt, nachdem ein fusionsbedingter Vorfall mit Naver Financial am selben Tag beendet worden war.
Der Austausch bemühte sich, den Schaden schnell einzudämmen. SBS berichtete, dass Dunamu 2,6 Milliarden Won der betroffenen Vermögenswerte eingefroren und 38,6 Milliarden Won an Nutzerverlusten mit Unternehmensmitteln gedeckt habe.
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Rechtliche Lücken prägen die Reaktion auf die Kryptoregulierung
Dies ist nicht der erste Hot-Wallet-Verstoß von Upbit. The Block wies beide darauf hin, dass die Börse im Jahr 2019 ebenfalls einen großen Hack erlitten habe.
Diese Geschichte steht nun neben einem umfassenderen politischen Vorstoß in Seoul.SBS berichtetedass die Behörden planen, Strafen für Hacking und IT-Fehler im Digital Asset Basic Act anzugehen, was den Regulierungsbehörden klarere Sanktionsbefugnisse geben würde.
Derzeit befindet sich das FSS noch in der Reaktionsphase. Dunamu kann auf die Inspektionsergebnisse antworten, bevor die Aufsichtsbehörde ein vorgeschlagenes Strafmaß festlegt, und dann wird der Fall durch die Prüfungsausschüsse weitergeleitet.
Der Fall setzt Krypto-Börsen, die auf Hot Wallets angewiesen sind, erneut unter DruckLiquidität. Es zeigt auch, wie schnell eine Sicherheitsverletzung zu einem rechtlichen Test für die Krypto-Compliance in Südkorea werden kann.
Quelle: Live Bitcoin News





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