Upbit unter Beschuss, da Aufsichtsbehörden $36M Krypto-Sicherheitsverletzung untersuchen
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Upbit unter Beschuss, da Aufsichtsbehörden $36M Krypto-Sicherheitsverletzung untersuchen

Von germanlbn

Südkoreas FSS ermittelt gegen Upbit wegen des 36-Millionen-Dollar-Solana-Hacks und prüft den Zeitpunkt der Offenlegung sowie die Krypto-Sicherheitskontrollen.

Upbit steht erneut im regulatorischen Fokus, nachdem Südkoreas Finanzaufsicht (Financial Supervisory Service) ein Sanktionsverfahren gegen Dunamu, den Betreiber der Börse, eingeleitet hat.

Der Fall geht auf einen Solana-Hot-Wallet-Vorfall zurück, den Upbit im vergangenen November offenlegte. Ein Beitrag von That Martini Guy auf X wies auf das Prüfungsschreiben hin, und lokale Berichte bestätigten später, dass die Aufsichtsbehörde Dunamu eine Stellungnahme zugesandt hatte.

Dieser Schritt gibt dem Unternehmen ein formelles Zeitfenster für eine Antwort, bevor Strafen festgesetzt werden.

FSS leitet Sanktionsprüfung ein

Die FSS teilte mit, sie habe Dunamu nach Abschluss einer monatelangen Überprüfung des Vorfalls einen Prüfbericht zugesandt. SBS berichtete, dass die Aufsichtsbehörde ihre Prüfung etwa sieben Monate zuvor eingeleitet hatte.

Die Überprüfung konzentriert sich darauf, ob Upbit seinen Pflichten nach dem südkoreanischen Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte nachgekommen ist.

Das Gesetz deckt Nutzerschutz und unlauteren Handel ab, sieht jedoch keine direkten Strafen für Hacks oder IT-Ausfälle vor.

Diese rechtliche Lücke ist nun von Bedeutung. Die FSS muss ihr Sanktionsverfahren durchlaufen, bevor sie eine endgültige Strafe festlegen kann, und die Entscheidung durchläuft noch mehrere Prüfungsstufen.

Der Zeitpunkt lenkt auch die Aufmerksamkeit auf die internen Kontrollen von Upbit. Die Aufsichtsbehörden prüfen, wie die Börse mit dem Vorfall umgegangen ist und wie schnell sie die Öffentlichkeit und die Behörden informiert hat.

Upbit-Hack: Zeitplan und Verluste

Laut Upbit wurde das Solana-Hot-Wallet am 27. November 2025 angegriffen. SBS berichtete, dass die Abhebungen etwa 54 Minuten dauerten, von 4:42 Uhr bis 5:36 Uhr KST.

Der Gesamtverlust belief sich auf 44,5 Milliarden Won, was basierend auf Upbits Offenlegung und späteren Berichten etwa 36 Millionen US-Dollar entspricht.

Die gestohlenen Vermögenswerte beschränkten sich nicht auf einen Token. Berichten zufolge umfasste die Beute SOL und eine Mischung von Tokens aus dem Solana-Ökosystem.

Upbit sah sich zudem Kritik ausgesetzt wegen des Zeitpunkts der Offenlegung des Vorfalls. Lokale Berichte besagten, dass die Börse den Hack erst bekannt gab, nachdem am selben Tag eine mit der Fusion zusammenhängende Veranstaltung mit Naver Financial beendet war.

Die Börse reagierte schnell, um den Schaden zu begrenzen. SBS berichtete, dass Dunamu 2,6 Milliarden Won der betroffenen Vermögenswerte einfror und 38,6 Milliarden Won an Nutzerverlusten mit Unternehmensmitteln abdeckte.

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Rechtliche Lücken prägen die Reaktion der Krypto-Regulierung

Dies ist nicht der erste Hot-Wallet-Vorfall bei Upbit. The Block stellte fest, dass die Börse bereits 2019 einen großen Hack erlitt.

Diese Vorgeschichte steht nun neben einer breiteren politischen Initiative in Seoul. SBS berichtete, dass die Behörden planen, Strafen für Hacking und IT-Ausfälle im Digital Asset Basic Act zu regeln, was den Regulierungsbehörden klarere Sanktionsbefugnisse geben würde.

Derzeit befindet sich die FSS noch in der Reaktionsphase. Dunamu kann auf die Prüfungsergebnisse antworten, bevor die Aufsichtsbehörde eine vorgeschlagene Strafhöhe festlegt. Anschließend durchläuft der Fall die Prüfungsausschüsse.

Der Fall setzt Krypto-Börsen, die für ihre Liquidität auf Hot Wallets angewiesen sind, unter neuen Druck. Er zeigt auch, wie schnell ein Sicherheitsvorfall zu einem rechtlichen Test für die Krypto-Compliance in Südkorea werden kann.

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