BIZ bringt tokenisierte grenzüberschreitende Zahlungen in die Echtwertphase
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BIZ bringt tokenisierte grenzüberschreitende Zahlungen in die Echtwertphase

Von germanlbn

BIS beginnt mit Zentralbanken und globalen Unternehmen mit Tests für echte Blockchain-Zahlungen und treibt tokenisierte grenzüberschreitende Abwicklungen und digitale Finanzinnovationen voran.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich leitet Blockchain-Zahlungen in eine wichtige neue Phase ein. Die Institution wird in Kürze mit der Prüfung realer Transaktionen für das Projekt Agorá beginnen.

Große Zentralbanken nehmen an BIZ-Blockchain-Zahlungsversuchen teil

Bloombergberichtet, dass an dem Projekt die New York Fed, die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan beteiligt sein werden. Darüber hinaus nehmen die Bank of England, JPMorgan, UBS, Visa und Mastercard teil. Die Partnerschaft umfasst mittlerweile 7 Zentralbanken und über 40 regulierte Finanzinstitute weltweit.

Das Projekt Agorá begann vor fast zwei Jahren als Blockchain-Zahlungsprojekt. Seitdem arbeitet die Gruppe an Möglichkeiten, den internationalen Geldtransfer zu verbessern. Traditionelle grenzüberschreitende Systeme sind häufig mit Verzögerungen, hohen Kosten und betrieblicher Komplexität konfrontiert.

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Das in Basel ansässige BIZ sagte am Mittwoch, dass es dem Projekt gelungen sei, einen funktionierenden Prototyp fertigzustellen. Die Plattform ist eine Mischung aus tokenisierten Geschäftsbankeinlagen und tokenisierten Zentralbankreserven. Darüber hinaus basiert das System auf einem „Unified Ledger“, das für sichere Abwicklungsprozesse gedacht ist.

Der Prototyp ermöglicht die atomare Abwicklung mehrerer Währungen. Dies bedeutet sofortige Zahlungen und Überweisungen ohne Abwicklungsrisiko. Darüber hinaus könnte das System potenziell Zahlungen rund um die Uhr auf der ganzen Welt ermöglichen, wenn es in allen teilnehmenden Märkten vollständig eingeführt wird.

BIZ sagte, dass die Plattform Transaktionen durch Blockchain-Smart Contracts automatisiert. Das bedeutet, dass Finanzinstitute Compliance-Regeln und Zahlungsbedingungen direkt in Transaktionen einbinden können. Die Technologie könnte auch manuelle Eingriffe in Abwicklungsprozesse minimieren.

Das Projekt Agorá zielt auf schnellere und sicherere globale Transaktionen ab

Das Projekt zielt insbesondere auf den grenzüberschreitenden Großhandelszahlungsverkehr zwischen Finanzinstituten ab. Darüber hinaus ermöglicht das gemeinsame Hauptbuch die gleichzeitige Abwicklung von tokenisierten Reserven und kommerziellen Einlagen. Dadurch soll die Transaktionskoordination verbessert und die Versöhnung zwischen den Parteien minimiert werden.

Die BIZ erklärte, dass betriebliche Reibungen auch heute noch eines der größten Probleme im globalen Zahlungsverkehr seien. Institutionen verfügen über unterschiedliche Systeme und Verifizierungsprozesse, was zu Verzögerungen führt. Das neue Blockchain-basierte System könnte jedoch die Kommunikation und Abwicklung von Transaktionen zwischen verschiedenen Gerichtsbarkeiten erleichtern.

Zahlungssysteme werden für große Finanzunternehmen zu einem Bereich von wachsendem Interesse, insbesondere inTokenisierung. Daher ist das Projekt Agorá ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung institutioneller Blockchain-Einführung. In den letzten Jahren haben Visa und Mastercard ihre Blockchain-Zahlungsprogramme bereits ausgebaut. Ebenso arbeiten eine Reihe globaler Banken immer noch an tokenisierten Abwicklungslösungen.

Die Beteiligung der Zentralbanken spiegelt auch das zunehmende Interesse an digitaler Finanzinfrastruktur wider. In den letzten Jahren haben viele Regulierungsbehörden tokenisierte Reserven und digitale Abwicklungsmodelle der Zentralbanken erforscht.

Einen genauen Termin für die vollständige kommerzielle Umsetzung nannte die BIS nicht. Der Übergang zu echten Werttests stellt jedoch einen wichtigen Meilenstein für die Initiative dar. Das Projekt wird nun die Leistung tokenisierter Abwicklungen in realen Transaktionsszenarien mit echtem Geldwert testen.

Bei Erfolg könnte das Projekt Agorá in den kommenden Jahren die globalen grenzüberschreitenden Siedlungssysteme neu gestalten. Darüber hinaus kann die Plattform auch die Transaktionsgebühren senken und die Geschwindigkeit und Transparenz der Abwicklungen erhöhen. Die Testphase könnte auch mehr Banken und Regulierungsbehörden dazu anregen, Blockchain in zukünftigen Zahlungsnetzwerken zu verwenden.

Quelle: Live Bitcoin News

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