Bitcoin ist noch kein sicherer Hafen, sagt Willy Woo.
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Bitcoin ist noch kein sicherer Hafen, sagt Willy Woo.

Von germanlbn

Analyst Willy Woo sagt, Bitcoin habe Safe-Haven-Eigenschaften, werde aber immer noch wie ein Risiko-Asset gehandelt. Was das für Krypto-Investoren bedeutet.

Bitcoin wird schon lange als potenzieller sicherer Hafen diskutiert. Analyst Willy Woo bringt nun eine neue Perspektive in diese Diskussion.

Er argumentiert, dass die Realität weitaus nuancierter ist, als die meisten Bitcoin-Besitzer glauben. Bitcoin trägt die Merkmale eines sicheren Hafens. In der Praxis verhält es sich aber noch nicht wie einer.

Weiterführende Lektüre:

https://www.livebitcoinnews.com/btc-rally-eyes-81k-cme-gap-before-may-turns-into-a-trap/

Bitcoins Safe-Haven-Eigenschaften sind real, aber unvollständig

Woo wies auf ein wichtiges Merkmal hin, das Bitcoin auszeichnet.

Nutzer können sich eine Seed-Phrase merken, internationale Grenzen überqueren und ihr Vermögen bewahren. Diese Eigenschaft macht es in Konflikten oder politischer Instabilität einzigartig portabel.

Kein anderer traditioneller Vermögenswert bietet diese Zugänglichkeit.

Allerdings stellte Woo fest, dass sich diese Eigenschaften nicht vollständig auf das Marktverhalten übertragen. In Zeiten globaler Unsicherheit wird Bitcoin immer noch stark verkauft.

Er beschrieb es als „sehr empfindlich gegenüber Unsicherheit“, was dem widerspricht, was ein echter sicherer Hafen tun sollte. Von sicheren Häfen wird erwartet, dass sie ihren Wert halten oder steigern, wenn andere Märkte fallen.

Warum Bitcoin immer noch wie der NASDAQ gehandelt wird

Das Kernproblem liegt laut Woo bei den großen institutionellen Kapitalpools. Diese Akteure sehen Bitcoin immer noch als zu neu und weitgehend ungetestet an. Aufgrund dieser Wahrnehmung

spiegeln die Kursbewegungen von Bitcoin eher die des NASDAQ als die von Gold wider. Eine risikoaverse Stimmung zieht Bitcoin in der Regel zusammen mit Technologieaktien nach unten.

Marktbeobachter SOU_BTC stimmte dieser Ansicht zu aus einem anderen Blickwinkel. Er beschrieb Bitcoin in praktischen Marktbegriffen als „Leverage Coin“.

Die Kluft zwischen dem, was Bitcoin ist, und wie die Märkte es behandeln, bleibt groß. Die institutionelle Zurückhaltung bleibt der Haupttreiber dieser Diskrepanz.

X-Nutzer StakeMyGold.com bot einen historischen Vergleich an, der erwähnenswert ist.

Er wies darauf hin, dass Gold seinen Status als sicherer Hafen nicht allein durch Eigenschaften erlangt hat. Es geschah, weil Kapital es im Laufe der Zeit konsequent so behandelt hat. Bitcoin hat nach dieser Logik noch einen langen Weg vor sich.

Worauf Analysten für die Zukunft von Bitcoin achten

Woo deutete an, dass es noch ein weiteres Jahrzehnt dauern könnte, bis die Märkte Bitcoin vollständig als sicheren Hafen akzeptieren.

Sobald dieser Wandel eintritt, glaubt er, dass Bitcoin die Marktkapitalisierung von Gold direkt herausfordern könnte. Das ist eine bedeutende Behauptung angesichts der Billionenbewertung von Gold. Sie hängt jedoch vollständig von einer anhaltenden institutionellen Akzeptanz im Laufe der Zeit ab.

Separat teilte Trader Pepesso eine vorsichtigere kurzfristige Aussicht mit.

Er wies auf das hin, was er eine „Hopium-Rallye“ nannte, nachdem Bitcoin eine wichtige Preismissverhältniszone erreicht hatte. Seiner Ansicht nach bieten Bärenmärkte in der Regel eine falsche Erholung vor dem endgültigen Absturz.

Er warnte, dass der eigentliche Zyklustiefpunkt noch Monate entfernt sein könnte.

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