Dieser Solana-Vorschlag könnte die Art und Weise ändern, wie jede Transaktion bepreist wird
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Dieser Solana-Vorschlag könnte die Art und Weise ändern, wie jede Transaktion bepreist wird

Von germanlbn

Solanas SIMD 547 schlägt ressourcenbasierte Gebühren mit 100%iger Verbrennung vor. Hier ist, was Analysten und Insider über die tatsächlichen Auswirkungen sagen.

Ein neues Solana-Verbesserungsdokument, SIMD 547, vorgelegt von Temporal XYZ, , ist jetzt zur Diskussion geöffnet. Es schlägt ein ressourcenbasiertes Gebührensystem auf Solana vor.

In diesem Modell fließen 100 % der neuen Gebühr in die Verbrennung von SOL.

Der Vorschlag zielt darauf ab, die Transaktionskosten besser an die tatsächliche Rechennutzung anzupassen. Außerdem soll die Verbrennung von SOL erhöht werden, wenn die Netzwerkaktivität skaliert.

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Was der Gebührenvorschlag SIMD 547 tatsächlich vorschlägt

Der Autor des Vorschlags, bekannt als cavemanloverboy, teilte das Konzept als groben Brain Dump. Das Kernargument ist unkompliziert.

Bei etwa 3.000 Transaktionen pro Sekunde erzeugt die aktuelle Basisgebührenverbrennung nur etwa 648 SOL pro Tag. Der Autor beschreibt dies als viele Größenordnungen unter dem Wert, den der Netzwerkverkehr tatsächlich generiert.

Das macht SOL, in ihren Worten, zu einem schlechten Asset, um sich an der Netzwerkaktivität zu beteiligen.

Die vorgeschlagene Lösung beinhaltet die Erhebung von 0,1 Lamports pro angeforderter Kosteneinheit für jede Transaktion. Diese Gebühr wird vollständig verbrannt.

Der Autor merkt an, dass dieser Betrag sorgfältig gewählt wurde. Die meisten Market Maker fordern unter 2.500 Kosteneinheiten pro Oracle-Update. Das hält ihren Gebührenanstieg unter etwa 5 %.

Andere Aktivitäten im Netzwerk verbrauchen jedoch weit mehr Ressourcen. Ein normaler Token-Swap beispielsweise könnte Kostensteigerungen von über 600 % verzeichnen.

Der Autor schlägt auch vor, dass der Mechanismus vernünftigerweise auf 1 Lamport pro Kosteneinheit skalieren könnte. Auf diesem Niveau könnte die tägliche SOL-Verbrennung zwischen 10.800 und 64.800 SOL erreichen.

Ein dynamischer Controller, der an die Blockauslastung gekoppelt ist, könnte den Satz automatisch pro Epoche anpassen.

CEO von SOL Strategies äußert wichtige Bedenken

Michael von SOL Strategies hat eine detaillierte Antwort auf den Vorschlag in den sozialen Medien geteilt. Er begrüßt die Idee ressourcenbasierter Transaktionskosten.

Er beschreibt es als einen sinnvollen, nutzungsbasierten Ansatz, der die Netzwerkeffizienz fördert. Allerdings stellt er mehrere Fragen zum weiteren Rahmen.

Michael unterscheidet zwischen dem Token SOL und dem, was er die „Solana Economy“ nennt.

Er vergleicht SOL mit einer nationalen Währung wie dem US-Dollar, während die Solana Economy die gesamte produktive Leistung von Apps, Unternehmen und Nutzern widerspiegelt, die auf dem Netzwerk aufbauen. Er argumentiert, dass diese beiden Dinge nicht dasselbe sind und nicht so behandelt werden sollten.

Außerdem weist er auf das Ausmaß der Auswirkungen hin. Basierend auf Zahlen, die SolanaCompass auf GitHub geteilt hat, würde der Vorschlag zu einer jährlichen Verbrennung von etwa 650.000 SOL führen.

Bei einer aktuellen Inflationsrate von etwa 3,8 % entspricht das einer Reduzierung von nur etwa 0,1 % pro Jahr. Michael bezeichnet dies als unzureichend für eine Änderung, die nachgelagerte Effekte im gesamten Netzwerk haben könnte.

Gestaltung des Vorschlags und wessen Interessen er dient

Michael weist auch auf eine Spannung in der Struktur des Vorschlags hin. Er stellt fest, dass das Dokument ausdrücklich Market-Making-Aktivitäten erwähnt, insbesondere Updates im propAMM-Stil.

Der Vorschlag scheint teilweise darauf ausgelegt zu sein, diesen spezifischen Anwendungsfall zu schützen. Der Antragsteller, Temporal XYZ, betreibt eine bekannte propAMM-Plattform auf Solana.

Michael verwirft die Idee nicht allein aus diesem Grund. Er mahnt jedoch zur Vorsicht, die Netzwerk-Tokenomics um einen einzigen Anwendungsfall herum aufzubauen.

Er weist darauf hin, dass sich die dominierende Aktivität auf Solana im Laufe der Zeit verschoben hat, von NFT-Mints zu Memecoins zu propAMMs, wobei Perpetuals jetzt an Boden gewinnen. Die Gestaltung von Gebührenstrukturen um heutige Trends herum könnte den zukünftigen Bedarf nicht decken.

Er bringt auch einen langfristigen Punkt zu Transaktionskosten vor. Solanas Vorteil ist Geschwindigkeit, niedrige Kosten und Programmierbarkeit an einem Ort.

Da agentische Aktivitäten zunehmen und größere Institutionen beginnen, on-chain zu operieren, muss das Netzwerk Transaktionsvolumina unterstützen, die sich für Endnutzer nahezu kostenlos anfühlen. Jegliche Gebührenerhöhung, selbst eine moderate, muss in dieses größere Bild passen.

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