- SecondFi hat zwei Angreifer ausfindig gemacht, die in drei Angriffswellen für die Entleerung von 374 Cardano-Wallets verantwortlich waren.
- Eine mit dem Exploit in Zusammenhang stehende markierte Wallet enthält immer noch über 4 Millionen ADA unter aktiver Überwachung.
- Das Unternehmen sicherte sich 129 Millionen ADA und führte Audits durch, um die Wiederherstellungsbemühungen zu unterstützen.
Der Cardano-Wallet-Anbieter SecondFi hat zwei Angreifer identifiziert, die mit einer großen Sicherheitslücke in Verbindung stehen, die etwa 16 Millionen ADA aus den Benutzer-Wallets entzogen hat. Das Unternehmen gab neue Erkenntnisse bekannt, nachdem eine forensische Untersuchung den Exploit auf koordinierte automatisierte Angriffe zurückführte, die zwischen dem 21. und 23. Juni 2026 Hunderte von Wallets betrafen. Wiederherstellungsbemühungen sind weiterhin im Gange, während Ermittler gestohlene Gelder überwachen und die Plattformsicherheit stärken.
Die Untersuchung enthüllt zwei koordinierte Angreifer
SecondFi bestätigte, dass der Angriff in drei separaten Wellen stattfand und 374 Wallet-Adressen betraf. Den Erkenntnissen des Unternehmens zufolge nutzten die Angreifer eine Schwachstelle im Zusammenhang mit der Wallet-Generierung und der Erstellung privater Schlüssel aus, um sich unbefugten Zugriff auf Benutzergelder zu verschaffen.
Die UntersuchungidentifiziertZwei verschiedene Angreifer waren für den Diebstahl verantwortlich. Angreifer A führte die ersten beiden Exploit-Wellen durch und leerte erfolgreich 171 Wallets durch automatisierte Vorgänge. Unterdessen führte Angreifer B eine dritte Angriffswelle durch und kompromittierte weitere 203 Wallets mit einer ähnlichen Methode.
Um die Transparenz zu erhöhen, hat SecondFi die mit beiden Angreifern verbundenen Wallet-Adressen und Stake-Keys öffentlich bekannt gegeben. Das Unternehmen erklärte, dass die Veröffentlichung dieser Informationen Ökosystemteilnehmern, Ermittlern und Strafverfolgungsbehörden dabei helfen werde, die gestohlenen Vermögenswerte aufzuspüren.
– EMURGO (@emurgo_io)25. Juni 2026
Berichten zufolge enthält eine mit Angreifer B verknüpfte Wallet immer noch etwa 4,02 Millionen ADA. Diese Adresse wurde markiert und wird weiterhin aktiv in der Kette überwacht, während die Ermittler weiterhin Geldbewegungen verfolgen.
Der Verstoß führte zu Verlusten, die nach aktuellen Schätzungen auf etwa 2,4 Millionen US-Dollar geschätzt werden. SecondFi betonte jedoch, dass der Angriff auf betroffene Wallets beschränkt sei und die breitere Cardano-Netzwerkinfrastruktur nicht gefährdet habe.
Die Wiederherstellungsbemühungen werden mit der Ausweitung der Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt
Nach der Entdeckung des Exploits aktivierte SecondFi Notfallmaßnahmen und verlegte seine Plattform nachWartungsmodus. Das Unternehmen gab an, dass Ingenieure den Angriffsvektor isoliert, Patches bereitgestellt und begonnen hätten, mit unabhängigen Cybersicherheitsfirmen zusammenzuarbeiten, um umfassende Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen.
Darüber hinaus meldete SecondFi die Sicherung von rund 129 Millionen ADA durch Notfalleindämmungsmaßnahmen. Diese Vermögenswerte wurden in geschützte Verwahrungsvereinbarungen überführt, bevor Angreifer Zugriff erhalten konnten, wodurch die Gesamtauswirkungen des Vorfalls erheblich verringert wurden.
Das Unternehmen hat einen speziellen Wiederherstellungsfonds eingerichtet, um die Erstattungsbemühungen betroffener Benutzer zu unterstützen. Es werden Überprüfungsverfahren vorbereitet, um sicherzustellen, dass Vermögenswerte sicher und korrekt zurückgegeben werden.
SecondFiBenutzer wurden außerdem davor gewarnt, kompromittierte Wallets selbstständig wiederherzustellen oder zu migrieren. Nach Angaben des Unternehmens sollten betroffene Adressen aufgrund der Art der Schwachstelle als dauerhaft kompromittiert gelten.
Mit Blick auf die Zukunft plant SecondFi, den normalen Betrieb erst nach Abschluss externer Audits und Sicherheitsbewertungen wieder aufzunehmen. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit Behörden und Industriepartnern zusammen, um gestohlene Gelder zurückzubekommen und die Verantwortlichen des Angriffs zu verfolgen.
Quelle: Live Bitcoin News





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