- ESMA überprüft CASPs, um die Sicherheit der Verwahrung, die Governance und die betriebliche Belastbarkeit gemäß den MiCA-Regeln zu bewerten.
- Die EU-Regulierungsbehörden werden wichtige Management-, Incident-Response- und Drittanbieter-Servicerisiken untersuchen.
- Kryptowährungsverwahrfirmen unterliegen einer strengeren Aufsicht, da sich MiCA hin zu einer aktiven Marktaufsicht verlagert.
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihre erste große Überprüfung von Kryptoverwahrungsanbietern im Rahmen des Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Rahmenwerks eingeleitet, die auf betriebliche Belastbarkeit und Vermögensschutzstandards in der gesamten Europäischen Union abzielt.
ESMA beginnt mit der MiCA-Überprüfung des Krypto-Verwahrungsbetriebs
Am 8. Juli ESMAangekündigtdie Einführung einer gemeinsamen Aufsichtsmaßnahme (Common Supervisory Action, CSA), die sich auf Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) konzentriert, mit besonderem Augenmerk auf Verwahrungsdienste und digitale Betriebsstabilität. Die Initiative wird gemeinsam mit den zuständigen nationalen Behörden in der gesamten Europäischen Union durchgeführt.
Die Überprüfung untersucht, wie autorisiertCASPsVerwalten Sie betriebliche Risiken im Zusammenhang mit Verwahrungsaktivitäten, einschließlich der Speicherung digitaler Vermögenswerte, Governance-Rahmenwerken und Cybersicherheitsmaßnahmen. Darüber hinaus werden die Regulierungsbehörden beurteilen, ob Unternehmen über wirksame Systeme zum Schutz von Kundenvermögen verfügen.
Die Aufsichtsmaßnahme erfolgt nach Abschluss der Übergangsfrist von MiCA im Juni 2026 und verlangt von den in der Region tätigen Kryptodienstanbietern, die vollständigen Compliance-Standards der Verordnung zu erfüllen. Daher müssen Unternehmen nun über die behördliche Genehmigung hinaus eine kontinuierliche Betriebsbereitschaft nachweisen.
Die Bewertung der ESMA wird sich auf mehrere Risikobereiche konzentrieren, darunter die Verwaltung privater Schlüssel, Transaktionskontrollen, Verfahren zur Reaktion auf Vorfälle und die Abhängigkeit von Technologieanbietern von Drittanbietern. Darüber hinaus werden die Regulierungsbehörden bewerten, wie Unternehmen mit den mit der Distributed-Ledger-Technologie verbundenen Risiken umgehen.
Nationale Behörden werden CASPs anhand eines risikobasierten Ansatzes auswählen, sodass die Regulierungsbehörden Unternehmen prüfen können, die als stärker anfällig für betriebliche Herausforderungen gelten. Die Überprüfung wird voraussichtlich von der zweiten Hälfte des Jahres 2026 bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 dauern.
Kryptofirmen sehen sich nach der MiCA-Umstellung mit höheren Standards konfrontiert
Die ESMA-Überprüfung signalisiert eine Verlagerung von der Lizenzaufsicht hin zur kontinuierlichen Aufsicht über Kryptounternehmen, die auf dem europäischen Markt tätig sind. Verwahrungsanbieter müssen nachweisen, dass ihre internen Kontrollen unter realen Bedingungen wirksam bleiben.
Für Kryptofirmen könnte die Überprüfung die Compliance-Anforderungen in Bezug auf Informationssicherheit, Geschäftskontinuitätsplanung und Verwaltung externer Dienstleister erhöhen.
Folglich müssen Unternehmen möglicherweise ihre betrieblichen Rahmenbedingungen stärken, um den Anforderungen der nationalen Regulierungsbehörden gerecht zu werden.
Die Maßnahmen der ESMA unterstreichen auch die Bedeutung von Verwahrungsdiensten innerhalb des breiteren Ökosystems digitaler Vermögenswerte. Da diese Anbieter Anlegerbestände verwalten, halten die Regulierungsbehörden ihre Widerstandsfähigkeit für unerlässlich, um das Marktvertrauen aufrechtzuerhalten.
Im Anschluss an die Überprüfung,ESMAplant, die Erkenntnisse der nationalen Behörden in einem Abschlussbericht für seinen Aufsichtsrat zusammenzufassen. Das Ergebnis könnte zukünftige Aufsichtsrichtlinien und zusätzliche MiCA-Standards für Verwahrungsanbieter beeinflussen.
In der Zwischenzeit haben nicht autorisierte Firmen es versäumt, sich zu sichernGlimmerZulassungsinhaber stehen weiterhin unter dem Druck, den europäischen Markt zu verlassen. Die Regulierungsbehörden konzentrieren sich zunehmend darauf, sicherzustellen, dass Kunden auf konforme Plattformen umsteigen.
Da die Durchsetzung des MiCA in eine neue Phase eintritt, müssen sich Kryptounternehmen auf eine umfassendere regulatorische Überwachung vorbereiten. Die ESMA-Überprüfung zeigt, dass Betriebssicherheit weiterhin eine zentrale Anforderung für Unternehmen sein wird, die einen langfristigen Zugang zum europäischen Markt für digitale Vermögenswerte anstreben.
Quelle: Live Bitcoin News





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