Zcash-Mitbegründer hinterfragt Bitcoins 21-Millionen-Grenze, fordert 4% Wachstum
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Zcash-Mitbegründer hinterfragt Bitcoins 21-Millionen-Grenze, fordert 4% Wachstum

Von germanlbn

Zcash-Mitbegründer Eli Ben-Sasson stellt die Begrenzung des Bitcoin-Angebots auf 21 Millionen infrage und schlägt ein jährliches Wachstum von 4 % vor, um verlorene Münzen auszugleichen.

Zcash-Mitbegründer Eli Ben-Sasson hat in Kommentaren auf X die feste Obergrenze von 21 Millionen Bitcoin in Frage gestellt. Seine Äußerungen haben die Debatte über die Knappheit von Bitcoin und die langfristige Marktliquidität neu entfacht.

Ben-Sasson sagte, dass mit der Zeit immer wieder private Schlüssel verloren gehen. Infolgedessen könnten einige Bitcoins für immer gesperrt bleiben und nicht mehr im Umlauf sein.

Er erklärte, dass er nach wie vor ein Währungssystem mit einer absoluten Obergrenze befürworte. Er schlug jedoch eine feste maximale Wachstumsrate als einen weiteren möglichen Ansatz vor.

Sein Beispiel war eine jährliche Emissionsrate von 4 %, um dem menschlichen Wachstum zu entsprechen und die Liquidität zu unterstützen. Diese Ansicht steht im Gegensatz zu Michael Saylors nachfragebasiertem Bitcoin-Theorem.

Ben-Sasson äußert Bedenken hinsichtlich verlorener Bitcoin-Schlüssel

Ben-Sasson sagte, dass die feste Obergrenze von Bitcoin einer Überprüfung bedarf, da verlorene Schlüssel das verfügbare Angebot reduzieren. Sobald private Schlüssel verloren sind, können die zugehörigen Münzen nicht mehr bewegt werden. Im Laufe der Zeit könnte dies die Menge an Bitcoin verringern, die für die Nutzung zur Verfügung steht.

Die 21-Millionen-Grenze von Bitcoin bleibt eines seiner bekanntesten Gestaltungsmerkmale. Viele Befürworter sehen diese Obergrenze als Grundlage seiner Knappheit. Daher stößt jede Herausforderung des Modells oft auf heftige Debatten.

Ben-Sasson konzentrierte sich jedoch eher auf den langfristigen Zugang als auf kurzfristige Preisbewegungen. Er argumentierte, dass verlorene Münzen Druck auf das nutzbare Angebot ausüben. Seine Kommentare brachten den Verlust von Schlüsseln wieder in die Bitcoin-Politikdiskussion ein.

4%-jährliches Wachstumsvorschlag erregt Marktaufmerksamkeit

Ben-Sasson schlug eine feste maximale Emissionsrate als eine mögliche Angebotsänderung vor. Er nannte 4 % pro Jahr als Beispiel für zukünftiges Wachstum. Seiner Ansicht nach könnte dies das Angebot im Einklang mit dem Bevölkerungswachstum halten.

Der Vorschlag fordert keine unbegrenzte Bitcoin-Schöpfung. Stattdessen behält er eine klare Regel für die zukünftige Emission bei. Ben-Sasson sagte, er unterstütze eine absolute Obergrenze, aber mit einer anderen Strategie.

Eine Änderung der Bitcoin-Angebotsregeln würde jedoch breite Netzwerkunterstützung erfordern. Entwickler, Miner, Knotenbetreiber und Inhaber wären alle Teil des Prozesses. Ohne breite Zustimmung würde die 21-Millionen-Grenze unverändert bleiben.

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Debatte unterscheidet sich von Michael Saylors Bitcoin-These

Ben-Sassons Ansicht unterscheidet sich von dem Fall, der oft mit Michael Saylor in Verbindung gebracht wird. Saylor hat argumentiert, dass steigendes institutionelles Kapital das langfristige Wachstum von Bitcoin unterstützen kann. Diese Ansicht hängt von einer steigenden Nachfrage bei einem festen Angebot ab.

Im Gegensatz dazu legte Ben-Sasson mehr Gewicht auf verlorene Münzen und Marktliquidität. Sein Vorschlag behandelt unzugängliches Bitcoin als ein zukünftiges Angebotsproblem. Dies schafft eine andere Sichtweise darauf, wie Bitcoin den Nutzern dienen sollte.

Derzeit folgt Bitcoin weiterhin seiner festen Obergrenze von 21 Millionen. Die Diskussion zeigt, wie das Angebotsdesign für Kryptomärkte von zentraler Bedeutung bleibt. Händler wägen jetzt Knappheit, verlorene Schlüssel und Liquidität innerhalb derselben Debatte ab.

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