Solana warnt Validatoren vor möglicher Kompromittierung nach dem Cherry-Vorfall
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Solana warnt Validatoren vor möglicher Kompromittierung nach dem Cherry-Vorfall

Von germanlbn

Solana warnt bei Cherry gehostete Validatoren, Protokolle zu prüfen, Schlüssel zu rotieren und Anmeldeinformationen zu überprüfen nach einem Sicherheitsvorfall.

Solana Foundation hat einige Validatoren gewarnt, ihre Systeme nach einem Sicherheitsvorfall bei Cherry Servers zu überprüfen.

Die Warnung gilt für Validatoren, die auf Cherry Servers gehostet werden und mit dessen Legacy-Überwachungssystem verbunden sind.

Validatoren wurde geraten, Sensu-Protokolle zu überprüfen, Identitätsschlüssel zu rotieren und offengelegte Anmeldeinformationen zu prüfen.

Die Mitteilung erfolgt, während Solana auch Leistungsänderungen im Zusammenhang mit dem geplanten Alpenglow-Upgrade abwägt.

Solana gibt Sicherheitswarnung an Validatoren heraus

Die Solana Foundation erklärte, dass Validatoren, die Cherry Servers nutzen, ihre Sensu-Protokolle auf mögliche Offenlegung überprüfen sollten.

Die Warnung folgte auf Cherrys Offenlegung eines Sicherheitsvorfalls, der das ältere Überwachungssystem betraf. Die Mitteilung konzentrierte sich auf Betreiber, deren Validatorsysteme diesen Dienst möglicherweise genutzt haben.

Validatoren wurde außerdem geraten, Identitätsschlüssel zu rotieren und alle offengelegten Anmeldeinformationen zu überprüfen.

In einigen Fällen wurden Betreiber angewiesen, Hosts neu aufzubauen, wenn sie eine Kompromittierung nicht ausschließen konnten.

Diese Schritte sollen das Risiko nach einem möglichen Zugriff auf sensible Validatordaten verringern.

Identitätsschlüssel helfen, Validatoren im Solana-Netzwerk während des normalen Betriebs zu identifizieren.

Daher können offengelegte Schlüssel Sicherheitsbedenken für Betreiber und Netzwerkteilnehmer schaffen.

Die Mitteilung der Foundation forderte Validatoren auf, auf der Grundlage ihrer eigenen Überprüfungen direkte Maßnahmen zu ergreifen.

Cherry-Vorfall rückt Validator-Hosts in den Fokus

Der Vorfall bei Cherry Servers erregte Aufmerksamkeit, weil Validatoren beim Betrieb des Solana-Netzwerks helfen.

Sie verarbeiten Blöcke, überprüfen Transaktionen und unterstützen Netzwerkaufzeichnungen. Infolgedessen wird die Sicherheit rund um Validator-Hosts von der Community genau beobachtet.

Die Warnung gab jedoch nicht an, dass Solanas Kernprotokoll verletzt wurde. Stattdessen wies sie auf Risiken im Zusammenhang mit gehosteten Systemen hin, die mit Cherry Servers verbunden sind.

Dies macht das Problem getrennt vom grundlegenden Blockchain-Design von Solana. Dennoch müssen Validator-Betreiber ihre Systeme sorgfältig überprüfen.

Sie wurden gebeten, Protokolle zu durchsuchen, Anmeldeinformationen zu prüfen und offengelegte Schlüssel bei Bedarf zu ersetzen. Wenn ein System nicht bereinigt werden kann, kann der Neuaufbau des Hosts der sicherere Schritt sein.

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Alpenglow-Upgrade entfacht Geschwindigkeitsdebatte

Unterdessen diskutiert Solana auch Netzwerkänderungen nach dem Alpenglow-Upgrade.

Ein Vorschlag würde Blockgrößenlimits aufheben und stärkeren Validatoren erlauben, schwerere Blöcke zu verarbeiten. Schwächere Validatoren könnten schwierige Blöcke für kurze Zeit überspringen und später wieder einsteigen.

Alpenglow soll die Endgültigkeit von 12,8 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden verkürzen. Endgültigkeit bedeutet den Zeitpunkt, an dem eine Transaktion im Netzwerk als abgeschlossen gilt.

Daher könnte das Upgrade Solana für Benutzer und Anwendungen schneller machen. Dennoch hat der Vorschlag Fragen zum Validator-Gleichgewicht aufgeworfen.

Größere Validatoren könnten mehr Belohnungen erhalten, wenn sie häufiger schwerere Blöcke verarbeiten. Gleichzeitig könnten höhere Hardware-Anforderungen den Betrieb für kleinere Validatoren erschweren.

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